Unser Jubiläumsprojekt 2017

20 Jahre aktiv für Don Bosco – 40. Hochzeitstag

70. Geburtstag Michael Jacobi

Die Aidswaisen in Manipur

Über 2 Millionen Menschen in Indien sind mit dem HIV-Virus infiziert. Der Bundesstaat Manipur im Nordosten des Landes zählt besonders viele. Hier an der Grenze zu Myanmar wird Heroin im großen Stil gehandelt. Für viele Menschen in der von hoher Arbeitslosigkeit geprägten Region scheinen Prostitution und Drogenschmuggel die einzigen Wege, um Geld zu verdienen. Vor allem junge Frauen und Mädchen rutschen ab. Leidtragende sind neben den Frauen besonders die Kinder drogenabhängiger Eltern. Seit 1994 fördern und stärken die Don Bosco Schwestern Aidswaisen im Sneha Bhavan-Kinderheim und helfen Frauen aus dem Teufelskreis von Drogen, Armut und Prostitution.

Liebevolle Fürsorge für ein selbstbestimmtes Leben

Lernen für ein selbstbestimmtes Leben

Im „Heim der Liebe“ ist Platz für 60 Kinder und Jugendliche. Einige von ihnen haben sich bei der Geburt über ihre Mutter mit dem HIV-Virus infiziert. Fast alle wurden stark vernachlässigt, manche sind früh verwaist. Bei den Don Bosco Schwestern können sie schlafen, spielen und sich kindgerecht entwickeln. Außerdem werden sie medizinisch versorgt.

Viel wichtiger noch ist es für diese Kinder aus schwierigen Verhältnissen aber, dass sie in ihren Stärken gefördert werden. Sie treffen im „Heim der Liebe“ Menschen, an die sich vertrauensvoll wenden können – müssen aber erst wieder lernen, Vertrauen aufzubauen. Dabei hilft ihnen auch der geordnete Alltag im Heim und in der Schule. Die Kinder werden individuell gefördert, sie schließen Bildungslücken und können eine Ausbildung machen. So haben sie die Chance, dem Teufelskreis aus Armut und Drogen zu entkommen und eine Perspektive für die Zukunft zu entwickeln.

Schritt für Schritt: Frauen fördern, Bewusstsein stärken

Frauen stärken: Seit 1994 stehen die Don Bosco Schwestern an der Seite der Frauen in Manipur.

Bereits seit 1994 geben die Don Bosco Schwestern in dem fast vergessenen Landstrich Hoffnung. Sie empfangen alle Hilfsbedürftigen mit offenen Armen – für die stigmatisierten und diskriminierten Frauen ein Segen. Durch therapeutische Angebote, medizinische Trainings für Mütter und Selbsthilfegruppen haben dank Don Bosco über 3.000 Frauen einen Weg jenseits von Drogen, Alkohol und Prostitution gefunden. Die niederschwelligen Angebote und gut zugänglichen Anlaufstellen ermöglichen den Austausch zwischen den betroffenen Frauen. Sie teilen ihre Erfahrungen und Probleme und stärken sich dadurch gegenseitig. Gemeinsam gehen sie die Herausforderungen des Entzugs an und lernen für ein selbstbestimmtes Leben. Dabei können die Don Bosco Schwestern auch auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder eingehen und ihre Angebote anpassen.

Die Gemeinschaft hilft den Frauen, wieder selbstbewusst in die Zukunft zu schauen.

Die Don Bosco Schwestern betreiben außerdem Aufklärungsarbeit und stärken durch Kampagnen das Bewusstsein der Menschen vor Ort für die Probleme. Dadurch wecken sie Verständnis und sorgen dafür, dass die HIV-infizierten Frauen und Kinder weniger ausgegrenzt werden. Schritt für Schritt wächst auch die Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Organisationen, den Gemeinden und staatlichen Institutionen.

In Zusammenarbeit mit dem indischen Ministerium für Soziale Gerechtigkeit und Empowerment betreiben die Don Bosco Schwestern zum Beispiel ein Zentrum für drogenabhängige Frauen.


Helfen Sie den Frauen und ihren Kindern beim Start in eine selbstbestimmte Zukunft!

Mit 8 Euro statten Sie ein Kind ein Jahr lang mit Schulbüchern und Heften aus.

30 Euro ermöglichen die medizinische Versorgung von 10 Kindern für einen Monat.

60 Euro ermöglichen den Schulbesuch eines Jugendlichen für sechs Monate.

Vielen Dank, Ihre Angela Jacobi

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