Myanmar (Birma) – dunkle Schatten über dem Reformprozess Teil 1/2

Fünf Jahrzehnte lang lebten die Menschen in Birma, isoliert von der Außenwelt, unter einer strengen Militärdiktatur. Als im August 2007 Zehntausende in der sogenannten „Safran-Revolution“ gegen die Gewaltherrschaft demonstrierten, wurden die Proteste blutig niedergeschlagen. Erst im Jahr 2011 setzte ein überraschender Wandel ein, die Regierung leitete behutsame Reformen ein, vornehmlich, um die wirtschaftliche Isolation des Landes zu überwinden. Überschattet wird der Reformprozess allerdings von neuerlichen schweren ethnischen und religiösen Spannungen, unter denen vor allem auch die christliche Minderheit im Land leidet. Angela Jacobi, die über enge Kontakte zur katholischen Kirche in Birma verfügt und das Land immer wieder besucht, berichtet über die aktuellen Entwicklungen. Erster von zwei Teilen.

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